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Written-Diary
(Read about our adventures in the studio)) |
| Endlich
war es soweit, der erste Studiotag stand an und am Abend davor wurden
den Songs, welche für den nächsten Tag anstanden, noch die letzten
Schliffe verpasst. Darüber haben wir natürlich die Zeit vergessen,
was unweigerlich dazu führte, dass wir alle viel später im Bett
landeten als geplant. Die Rache gab es dann am nächsten Morgen. Da
es für einen Musiker eine Zumutung ist um 7:00 Uhr von einem furchtbaren
Piepgeräusch geweckt zu werden und dann auch noch aus dem Bett zu
müssen waren wir dementsprechend platt. Ich habe mich selbst nicht
im Spiegel erkannt und als Dominik kurze Zeit später auftauchte sah
er auch nicht viel besser aus. Unsere Fahrt war dann aber sehr entspannt,
doch die schöne Aussicht auf schneebedeckte Hänge wurde schon
sehr schnell durch graugrüne Taulandschaft abgelöst. In Schwäbisch
Hall angekommen ging es erst mal gemütlich zu und wir begannen unseren
Studiotag mit einer Runde Tee und Kaffee (Ganz so wie sich das gehört). Dann ging es endlich los mit der eigentlichen Arbeit. Nachdem wir unsere Pilotspuren auf Rogers Rechner geladen haben, ging es daran den passenden Gitarrensound finden, was sich als gar nicht so einfach erwies und einen halben Tag in Anspruch nahm, bei dem ich vor einer brechend lauten Marshall-Box saß und zentimeterweise die Mikrophone nach links und rechts bewegte, bis endlich alles passte. Und der Sound war die Mühe echt wert ;o) Nach einem spärlichen Mittagessen, das aus Käsebrot und Banane bestand begann dann am Nachmittag die eigentliche Aufnahme. Es gab nur einen kleines Problem. Es war etwas kalt im Studio, so dass Dominiks Arm immer etwas taub wurde und die Finger dementsprechend die Temperatur von 10 Eiszapfen hatten. Aber mit etwas Armkreisen und Rumhüpfen bekommt auch das in den Griff. Am Abend musste ich mich dann leider aus der ganzen Aufnahmesession ausklinken, da es höchste Eisenbahn war auf den Zug zu kommen, der mich zurück nach Freiburg bringt (Leider war an den nächsten zwei Tagen wieder Arbeiten angesagt). So begab ich mich auf 4 Stunden Zugfahrt und überließ Dominik erstmal seinem Schicksal. Ende & aus (@Meli) |
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25./26.02.09
+ 02./04..03.09 - Gitarre
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| Im
Grunde läuft so ein Studiotag immer gleich ab. Man beginnt mit dem
Aufstehen, trinkt Kaffee, geht ins Studio, trinkt wieder Kaffee und raucht
wahlweise auch dazu. Erst jetzt geht man hoch motiviert in ein arschkaltes
Studio um den Erfrierungstod in Ausübung seiner Pflicht am Instrument
zu sterben. Das einzige was einen am Leben hält ist das beständige
Kicken des Metronoms und der Gedanke an den nächsten heißen
Kaffee. An dieser Stelle möchte ich mal mit dem Gerücht aufräumen, es würde mal eben schnell so ne Katarre aufgenommen. Eigentlich ist man mehr damit beschäftigt das olle Ding zu stimmen als irgendwas aufzunehmen - sprich man sitzt eigentlich nur rum und dreht Däumchen und Gitarrenwirbel. Bei gefühlten vier Grad Raumtemperatur zehrt das schon sehr an der Substanz. Das wurde mir am dritten Tag auch zum Verhängnis, denn ich bekam ne Erkältung. Ich kenne mich ja aus mit Erkältungen, schließlich bin ich staatlich anerkannter Grippe-Epidemie-Tester und weiß, was das Zeug zum Schaden anrichten hat. Die Sache diesmal war richtig heimtückisch. Normalerweise erkennt man mich ja an der roten Nase, dem Schnupfen und der nasalen Aussprache. Das ist ja bei mir quasi schon der Normalzustand. Diesmal blieben aber auch meine Ohren nicht verschont. Ich schleppte mich also triefend und halb taub jeden Tag aufs Neue ins Studio um total matschig in der Birne irgendwelche Dinge aufzunehmen an die ich mich am nächsten Tag nicht mehr erinnern konnte. Auch nicht schlecht! So konnte ich am Ende, als ich endlich aus dem Studio kam, unsere neuen Songs zum ersten Mal hören. Ich war nicht selten ziemlich überrascht. Ihr dürft also gespannt sein. Kulinarische Highlights während der Studiozeit waren übrigens Nudeln mit grünem Pesto, Nudeln mit rotem Pesto, Nudeln mit Gorgo, Nudeln mit etwas zuviel Rosmarin und das bereits von Meli beschriebene Käsebrot. Die begehrten Preise in den Kategorien Vor- und Nachspeise gingen an eine Maultaschensuppe und einen Obstsalat. Auch hier möchte ich mit einem Gerücht aufräumen, das sich wacker hält: Es gab niemals Pizza im Studio. Vielleicht war das aber auch einfach eine gewisse Unlust auf diese Form der Lebensmittelkonstellation, die noch aus den Erfahrungen des letzten Gigs resultierte. Jetzt darf aber erst mal die Meli im Studio ihr Süppchen kochen und singen was das Zeug hält. (@ Dominik) |
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27.02.09
- Gitarre
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Am
Freitag Morgen waren wir dann endlich wieder zu zweit im Studio. Allerdings
nicht ohne die Verstärkung sämtlicher warmhaltender Dinge,
wie Teppiche, Wasserkocher und einer wunderschönen, einen weißen
Pullover tragenden Wärmflasche. Das war auf jeden Fall ein witziger
Anblick. Bevor wir uns unserer Anfangsbeschäftigung, nämlich
Kaffee- und Teetrinken widmen konnten, machten wir erst einmal die Bekanntschaft
von Rogers Katze, liebevoll auch Hupe genannt. Auf ihre symphatische
Katzenart zeigte sie ausgiebiges Interesse daran uns um leckeres Fressen
anzuflehen. Da Dominik den großen Katzenaugen nicht wiederstehen
konnte, bekam Hupe einen Dose Katzenfutter, was, wie es sich später
herausstellte, die doppelte Portion ihres normalen Frühstücks
war. Nachdem die Katze gemästet war, wurde dann gerockt, ähm
Verzeihung, natürlich aufgenommen (zum Rocken braucht man eine
ganze Band und eine Bühne). Danach ging es mit Nadines Verstärkung weiter im Aufnahmestudio. Verstärkung heißt: Es waren jetzt zwei Leute da, die Quatsch machten und Dominik die Aufnahme erschwerten. Rechnet man seine laufende Nase noch dazu waren es schon drei. Unter diesen beinahe nicht tragbaren Erschwernissen spielte er dennoch tapfer seine Spuren ein. Irgendwann zwischendrin kam dann der Anruf unseres Bookers, dass er dringend neues Promomaterial von uns braucht. Upps, da war doch was ;o) Für Dominik wars ein absoluter Glücksfall, da Nadine und ich nun für etwa eine Stunde das Feld räumten und uns auf die Suche nach dem benötigten Material machten. Am Schluss wurde noch mit einem Feierabendbier ein bisschen gefeiert. Ende
& aus |
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06.03.09
- Gitarre
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Der
letzte Gitarrentag war angebrochen. Und an diesem Tag durften wir endlich
so richtig ausschlafen, da wir erst um 12:00 Uhr in Schwäbisch
Hall sein mussten. Die Überraschung kam promt als wir gerade in
Schwäbisch Hall einfuhren und zwei Autos vor uns ein bekanntes
Gefährt sahen. Könnte das nicht das Auto von Daniel sein?!?
Bei Roger angekommen wurden unsere Vermutungen gestätigt. Es war
Daniels Auto und - - - es stand auf unserem Parkplatz!!! Fies! Da man
aber kleine Autos fährt, schafften wir es beide Autos auf den Parkplatz
zu quetschen. |
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07.03.09
- Vocals
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Jetzt
bin ich dran! Jetzt bin ich dran! Nachdem ich mich die ganze Woche wie
der der reinste Hypochonder aufgeführt habe und jedem erkälteten
Menschen aus dem Weg gegangen bin, stehe ich jetzt wirklich im Studio
- ohne Erkältung. Wir starteten eine späte Session, da Roger
endlich mal wieder ausschlafen wollte und so trafen wir, Nadine, Dominik
und ich, um kurz nach 15:00 Uhr bei ihm ein. Während für die
anderen mal wieder gemütliches Einstimmen bei Kaffee und Tee anstand,
ging ich sofort ins Studio um mich Einzusingen. Manche denken vielleicht,
dass so was lächerlich ist, aber um mehrere Stunden Singen am Stück
durchzuhalten, ist das echt unerlässlich. Also begann ich mit lauter
lustigen Übungen, wegen denen mich der Rest der Band immer verarscht,
die aber echt genial helfen und hatte ein Stündchen lang das Studio
für mich. |
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09.03.09
- Vocals
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Studio-Tag 9 fing erst einmal mit Ausschlafen an. Ja, das gibt es wirklich. Allerdings hätte ich es damit nicht so sehr übertreiben sollen, denn irgendwie schaffte ich es nicht mehr alle Dinge rechtzeitig zu erledigen, bevor ich nach Schwäbisch Hall ins Studio fuhr. Das führte zur typischen Scheiße-Ich-Komm-Hoffnungslos-Zu-Spät-Situation, die ich leider in der Zwischenzeit schon bestens kenne. Doch als ich gerade loshetzen wollte um Dominik einzusammeln, trudelte die rettende SMS von Roger auf meinem Handy ein, ob es denn schlimm wäre, wenn wir erst eine Stunde später im Studio loslegen. Natürlich nicht!!!! Puh Situation gerettet - Dachte ich zumindest. Wir kamen natürlich trotzdem zu spät ;o) War ja klar. Für heute hatte ich mir "On my own" vorgenommen. Zum Aufnehmen gibts nicht viel zu erzählen. Ich habe lustig vor mich hingeträllert und im Großen und Ganzen lief es richtig gut. Das Einzige was etwas störend war, war ein seltsames Halsweh, dass einem das Schlucken etwas schwer machte. Ich habe es trotzdem geschafft litterweise Wasser in mich reinzukippen. Am Abend verließ Dominik
mich dann um wieder nach Kassel zurückzufahren und sich dort durch
seine Prüfungen zu quälen, die er bis dahin erfolgreich verdrängt
hatte. Für mich stand die erste Übernachtung in der Studiowohnung
an. Allerdings konnte ich mich mit dem Gewölbekeller, der als Schlafzimmer
gedacht war, nicht wirklich anfreunden (später erfuhr ich, dass
dieser Raum bei den meisten männlichen Wesen sehr beliebt ist und
die weiblichen eher meiner Meinung sind). Aber, wie gesagt, ich verbrachte
dort meine erste Nacht. |
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10.03.09
- Vocals
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Chhallo! Chuch was ist denn das? Leider lässt sich meine stimmliche Verfassung an diesem Morgen nicht schriftlich darstellen, aber eines war schon mal ziemlich klar. Meine Stimme hatte mir den Vortag echt übel genommen. Vermutlich in Kombination mit dem Halsweh. Na ja, scheiß egal wie es entstanden ist, auf jeden Fall hieß es jetzt Stimme irgendwie aufmöbeln, damit ich aufnehmen kann. Am Besten fängt man mit einem vom Gitarristen selbstgebackenen Zopf an. Das war schon mal ein sehr guter Einstieg. Noch etwas Tee hinterherkippen und auf geht´s zum Einsingen. Glücklicherweise haben ein paar Übungen geholfen um wieder einigermaßen nach mir selbst zu klingen. Dann gings los mit den Aufnahmen......und
ehe man auf die Uhr schaut ist es 21:00 Uhr Abends und man hat 1 1/2
Songs eingeträllert. Zum Glück kam Nadine an dem Abend vorbei.
Zu zweit geht ein Abend doch einfach schneller rum. Doch meine hektische
Packerei gestern zeigte ihre ersten Auswirkungen. Ich hatte mein Netzteil
vom Labtop vergessen. Sehr schlecht! Wie soll man mit halb aufgebrauchtem
Akku noch eine DVD anschauen. Aber es gibt ja immer eine Lösung
und so sind wir mit unserem Film im Studio gelandet - mit dem besten
Heimkino-Sound den man sich vorstellen kann. |
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11.03.09
- Vocals
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Nicht schon wieder! Meine Stimme war immer noch nicht wirklich fit und so ging das ganze Prozedere von gestern aufs neue los. Wenigstens war das Halsweh in der Zwischenzeit wieder verschwunden, so dass zum Glück das Tee trinken und Zopfessen wieder richtig Spaß machte. ......und schon war es wieder
Abend und mein Abholkommando stand vor der Tür. Schon blöd
wenn man ohne Auto irgendwo festsitzt. Während der Heimfahrt stellte
ich fest, dass ich am nächsten Morgen um 7:00 Uhr einen Zug nach
Freiburg nehmen muss. Uhhhh, grausam. Aber am Wochenende stand dort
ein Bandworkshop an, bei dem ich das Gesangscoaching leitete..... |
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16.03.09
- Vocals
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..... ein anstrengendes,
aber auch sehr lustiges Bandworkshopwochenende später hieß
es wieder "Studiotime"! Also begann ich einen Cocktail an
Bonbons und Stimmschutz-Medikamenten zusammenzustellen. Bei der Beschaffung
der Eibischwurzel, musste ich allerdings durch drei verschiedene Apotheken
rennen, bis ich endlich hatte was ich wollte. Ende & aus |
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17.03.09
- Vocals
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Kaum hatte ich die Augen aufgeschlagen, ging der Kampf mit meiner Stimme wieder los. Der leckere Zopf von Dominik war leider schon lange verputzt und so musste ich mir andere Dinge ausdenken um meine Stimme wieder fit zu bekommen. Auch das Warmsingen gestaltete sich als extrem zäh. Doch manchmal steckt mehr in einem als man glaubt und bekam meine Stimme wieder so weit hin, dass ich Singen konnte. Und dann lief es auch noch richtig gut an diesem Tag. Ganze zwei Songs konnte ich verbuchen. Am Abend allerdings hatte ich einen ständigen Hustenreiz, der irgendwie aus meinem Hals zu kommen schien. Total komisch. Da hilft nur drüber schlafen. Ende & aus |
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18.03.09
- Vocals
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Hätte
ich gewusst wie schlecht dieser Tag laufen würde, wäre ich
am besten einfach im Bett geblieben. Aber nee, man ist ja ehrgeizig
und will was auf die Reihe bekommen. Also quälte ich meine Stimme
wieder mit Aufwärmübungen bis der schlimmste Schleim von den
Stimmbändern war. Doch schon bei den ersten Sätzen der Aufnahme
wurde mir klar. Das wird ganz sicher kein Spaß. Meine angekratzte
Stimme wollte die Töne nicht so treffen wie ich mir das vorstellte.
Deshalb war es mit Firsttakes erst mal vorbei. Und ich quälte mich
Stück für Stück durch meinen Song, bis er so klang wie
ich mir das vorstellte. Ende & aus |
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25.03.09
- Drums
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| das
studio...unendliche weiten. dies sind die abenteuer des raumschiffs u.s.s. tama superstar und ihrer besatzung. logbucheintrag des käpt´n dani...sternzeit: ist mir doch schnuppe... nachdem wir den gestrigen tag damit verbracht haben, das spaceship aka. drumset in den heiligen hallen des studio 141 auf unserem nachbarplaneten aufzubauen, den richtigen sound zu finden ging es am 25.3. richtig los. nicht aber ohne vorher das richtige herzstück der ganzen einheit sorgfältig auszuwählen. vier snaredrums standen zur diskussion ( tama superstar/tama silveria signature/pearl messing/sonor signature)....nach langem hin und her ( fragt mal den dominik, der musste es ertragen) haben wir uns dann für die superstar entschieden.... dann
wurde richtig geklotzt und am ersten tag vier songs arrangiert, überarbeitet,
einstudiert und last but not least eingetrommelt. sleeping beauty, stay,
another day & break away....das resultat könnt ihr ja dann
bald auf diesen kleinen silberscheiben hören. |
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26.03.09
- Drums
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am tag darauf wollten wir uns solidarisch mit den leuten bei opel und daimler zeigen und haben nur einen halben tag gearbeitet und eingetrommelt. dabei stellte sich vor allem why? als ziemlich widerspenstig heraus und es erforderte einiges an zeit, nerven und änderungen um ihn für die ewigkeit rauszuputzen....aber es hat sich gelohnt und alle sind damit zufrieden. unterbrochen wurde das konzentrierte arbeiten nur durch das auftauchen anderer bandmitglieder, die es sich als hauptsportart auserkohren den drummer durch die scheibe im controlrooms zu betrachten, ihm grimassen zu schneiden und feuchtfröhlich zuzuprosten. danke auch ihr suffköppe...;)hahahaha nächste woche gehts nochmal in die vollen und dann bin ich fertig mit dem sch........önen arbeiten im studio und dann kommt das scheibchen auch in grossen schritten auf euch zu....stay tuned! ach ja, verluste gabs wie in jedem gefecht natürlich auch: 4paar vater dsk drumsticks, 2 evans snareheads und ein crash cymnbal. mre to follow over
and out... |
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30.03.09
- Bass
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Nun
war es endlich so weit. Nach acht Stunden Arbeit, klärte
ich mit Roger ab, was ich alles mitbringen sollte. Und da wurde ich
schon vor das erste Problem gestellt. Wie um Himmels Willen sollte ich
ALLEINE meine scheiß schwere Bass-Box aus unserem Proberaum in
den Bus verfrachten? So habe ich mir eben den nächstbesten Passanten
geschnappt, den ich gleichwohl verpflichtete mir beim Tragen zu helfen.
Dann machte ich mich auf den Weg nach Schwäbisch Hall. Mein erstes
Mal im Studio. Wie würde das wohl ablaufen? |
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01.04.09
- Bass
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Scheeeeeeeeeeeeeeeiiiiiiiiiiiiiiiße!!!!!!!!!!!!!!!
Nachdem ich ja erst um zwei Uhr einschlafen konnte, fand ich am nächsten
Morgen um halb Acht, dass mein Wecker ein wirklich kleines fieses Arschloch
sein muss, um mich zu dieser menschenunwürdigen Zeit aus dem Bett
zu werfen. Nach einer Schlummerverlängerung von 10 Minuten
merkte ich, dass ich erstaunlicher Weise eigentlich doch ganz fit war.
Ich frühstückte und ging dann wie jeden Werktag zur Arbeit.
So jetzt ein kurzer Zeitsprung---------------------------- |
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02.04.09
- Drums
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moin.... over
and out |
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03.04.09
- Vocals
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....Yeah, endlich geht es
wieder weiter. Das ist sehr geil, vor allem weil in der Zwischenzeit
die Drums und teilweise auch der Bass schon aufgenommen wurde. Los ging
es früh Morgens und abgesehen von einer kleinen Kaffeepause in
einem hübschen Schwäbisch Haller Cafe zogen wir diesen Tag
zielstrebig durch. Ende & aus |
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04.04.09
- Vocals
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Jetzt war also wirklich
mein letzter Einsingtag im Studio angebrochen. Irgendwie total schade,
aber irgendwie auch ein cooles Gefühl. Da das Wetter wirklich traumhaft
war beschlossen wir nach ein paar Stunden Singen zum Mittagessen zu
grillen. Nadine und Dominik hatten das Würzen übernommen,
was, wie es sich im Nachhinein herausgestellt hat, ein Fehler war. Irgendwie
haben sie in Rogers Küche die Dose mit den Chili in die Finger
bekommen und da sie dachten, dass das Essen viel zu bleich aussah, haben
sie es mit ordentlich Chili eingefärbt. Das Essen war ein, nun
ja, sehr feuriger Genuss. Danach hieß es dann nochmal alle Songs durchchecken, ob noch irgendwo was geändert werden muss. Es war ein super Gefühl sie zum ersten Mal zu hören. Zwar noch völlig ungemischt und ungemastert, aber man konnte schon erahnen was rauskommt. Ich freu mich schon tierisch auf das Endresultat...... Ende & aus |
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06.04.09
- Bass
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Oh Mann ging's mir an diesem
Tag schlecht. Irgendwie hatte mein Magen das Grillen mit Meli, Dominik
und Roger am Samstag überhaupt nicht vertragen und so fuhr ich
bereits mit Magenkrämpfen Richtung Studio. Mittlerweile sah es
in meinem Bus auch schon aus, wie bei Hempels unterm Sofa. Denn ich
fauler Strick hatte beschlossen den Bus nicht mehr auszuräumen,
bis ich mit dem Aufnehmen fertig sei, denn dann hätte ich das ganze
Zeugs ja wieder ins Auto tragen müssen. Nee, nee da bin ich echt
zu faul dafür. Also türmten sich auf dem Rücksitz Ruck-
und Schlafsack, sowie Kissen, Tüten mit Essen und sonstige Sachen,
die man vielleicht mal brauchen könnte. Vorne war es auch nicht
viel besser - Geschäftstasche, leere Flaschen, getrocknete Mangos
und sogar ne Bananenschale, die wohl zu lang im Solarium gelegt hatte.
Als ich ein paar Sachen aus dem Bus lud, merkte ich, dass es sich mein
toller Mangosaft auf dem Rücksitz bequem gemacht hatte. Nein natürlich
nicht in dem Tetrapack, sondern "direkt" auf dem Sitz. Das
schlimmste war, er musste wohl schon ein paar Tage zuvor ausgelaufen
sein, denn es war schon eine schöne Mangokruste zu erkennen. Bah,
echt widerlich aber egal, was will man machen. |
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07.04.09
- Bass
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Der
letzte Studiotag brach an
es begann so wie immer - aufstehen,
arbeiten, Auto fahren, noch eine rauchen und dann loslegen. Oh Mann,
ich hab keine Ahnung, warum ich das jedes Mal wieder hinschreibe, so
langsam müsstet ihr es ja wissen - egal. |